Zornhau Seminar in Australien, „Jungk Ritter lere“ mit Jens Peter KleinauSa, 23.09.2017

Bereits im Juli diesen Jahres war unser Trainer Jens Peter dem Aufruf gefolgt, seine Sicht unserer Kunst in Australien zu unterrichten.
Nun sind wir auch dazu gekommen, seine Erfahrungen in einen Artikel zu gießen, der im folgenden mit seinen Worten wiedergegeben wird:

Seit dem ich aus dem Schatten meiner Zornhau-Lehrmeister getreten bin und selber Historische Fechtkunst unterrichte, erhalte ich Einladungen auf Veranstaltungen oder privat zu unterrichten. Viele muss ich leider ablehnen, da ich einem normalen Beruf nachgehe und meine Familie bevorzuge. Frankreich, Italien, Schweiz, Belgien, Spanien gehören zu meinen bisherigen Zielen. Alles bisher in einem vertretbaren Rahmen. Doch als mich die Einladung erreichte, in einem fernen Kontinent wie Australien zu unterrichten, wurde ich etwas nervös. Den Rest des Eintrags lesen »

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Seminarbericht HEMAC Dijon 2017Mi, 30.08.2017

Dijon ist neben dem Dreynevent die wichtigste Veranstaltung der Historischen Fechtkunst in Europa. Seit 2002 bietet es ein internationales Podium für Forschung und Ausübung der Kampfkunst. Durch die Nähe zur Universität gestaltet es sich als Begegnung von Wissenschaftlern und Sportlern mit dem gemeinsamen Interesse die Qualität der Wiederbelebung der Historischen Kampfweise zu heben.

Von Anfang an war Zornhau mit Trainern und Leiter von Studiengruppen mit Workshops vertreten: Wolfgang Ritter, Michael Lüdke, Christoph Ritter, Predrag Nikolic, Jens Peter Kleinau (der Verfasser dieser Zeilen). Viele davon mehr als einmal. Für letzteren sind es nun sechs Jahre in Folge, die er in Dijon als Seminarleiter erlebt. In Summe ist Zornhau sicherlich der erfolgreichste Verein in Bezug auf die Distribution der Historischen Kampfkünste. Den Rest des Eintrags lesen »

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Zornhau Seminar in Peking, Juli 2017 mit Alexander Klenner.Mi, 02.08.2017

Die TrainerDaß Zornhau Trainer und auch Mitglieder in ihren jeweiligen Fachbereichen für Seminare angefragt werden, ist an sich nichts neues.
Bei manchen Anfragen stutzt man aber doch kurz, so überraschend klingen sie.

So auch die Anfrage, die unseren Trainer Alex dieses Frühjahr erreichte. In Peking und Shanghai sollte er zwei je zweitägige Seminare vor Schülern einer Kampfkunstschule, die sich mit verschiedenen Kampfkünsten aus aller Welt beschäftigt, geben.

China. Auch nicht gerade um die Ecke, und eine Gelegenheit, die man gerne ergreift.
Also wurde Reisepass und Visum organisiert, die Modalitäten geklärt, und ein Seminarplan entworfen. Den Rest des Eintrags lesen »

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Berlin Buckler Bouts #9, November 2016So, 29.01.2017

Die Berliner Buckler Bouts sind ein Einladungs-Event. Das bedeutet in diesem Fall, dass zwar jeder willkommen ist, aber Personen bevorzugt werden, die den Geist der Veranstaltung teilen und den Veranstaltern oder deren Freunden bekannt sind. Der Grund dafür ist leicht zu verstehen, es wird vorwiegend ohne Schutzausrüstung gefochten, teils mit scharfen Waffen. Das möchte man selbstredend nicht mit jedem Unbekannten ausprobieren. Ein bestimmtes Grundvertrauen muss vorhanden sein. Unser Trainer für Einhandwehren, Jens Peter Kleinau, besucht zum zweiten mal die Veranstaltung, mit einem Abstand von einigen Jahren. Seine Eindrücke schildert er in den folgenden Zeilen.
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Zum Transport von Trainingsgeräten, Waffenrecht, Öffentlichkeit usw.Di, 09.06.2015

 Dieser Artikel richtet sich primär an historische Fechter, die für ihre Tätigkeit stumpfe Waffensimulatoren einsetzen. Ein erweiterter Artikel zur Handhabung scharfer Waffen ist angedacht, steht aber noch zurück.

Des öfteren kommt die Frage auf, wie es sich mit unseren Waffen Trainingsgeräten für das historische Fechten und deren Transport bzw. Training in der Öffentlichkeit verhält. Die häufigste Frage lautet „Was, wenn die Polizei mich kontrolliert?“.
Gelegentlich werden dann speziell von Einsteigern Weisheiten aus sogenannten Mittelalterforen beschworen, die sich um Waffen, Waffenrecht und Anekdoten von Beschlagnahmung drehen.
Manchmal wird dann auch schon im vorauseilenden Gehorsam eine „waffenrechtskonforme“ Transporthülle für das eigene Schwert Trainingsgerät gebaut (gleich vorweg: falsch ist das ja nicht.) oder andere Aufwände unternommen.

Wirft man einen Blick ins Netz und sucht in diversen Foren nach Rat, erhält man oftmals recht absurde Ratschläge, konstruiert aus einer wirren Mischung zwischen gesetzlichen Vorgaben, Ermessensspielraum der Polizei, Begriffsverwirrung, Anekdoten von jemand, der jemand kennt, dessen Kumpel mal… und ganz plattem Waffenfetisch.

Aus diesem Grund möchten wir das Thema hier mal möglichst sachlich und vor allem lösungsorientiert angehen.
Vorweg: Dies ist weder eine Rechtsberatung, noch eine Garantie irgend einer Art. Alles, was uns hier möglich ist, ist Werkzeuge anzubieten, damit ihr im Falle des Falles gute Argumente besitzt.
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