Zornhau Seminar in Peking, Juli 2017 mit Alexander Klenner.Mi, 02.08.2017

Die TrainerDaß Zornhau Trainer und auch Mitglieder in ihren jeweiligen Fachbereichen für Seminare angefragt werden, ist an sich nichts neues.
Bei manchen Anfragen stutzt man aber doch kurz, so überraschend klingen sie.

So auch die Anfrage, die unseren Trainer Alex dieses Frühjahr erreichte. In Peking und Shanghai sollte er zwei je zweitägige Seminare vor Schülern einer Kampfkunstschule, die sich mit verschiedenen Kampfkünsten aus aller Welt beschäftigt, geben.

China. Auch nicht gerade um die Ecke, und eine Gelegenheit, die man gerne ergreift.
Also wurde Reisepass und Visum organisiert, die Modalitäten geklärt, und ein Seminarplan entworfen. Den Rest des Eintrags lesen »

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Berlin Buckler Bouts #9, November 2016So, 29.01.2017

Die Berliner Buckler Bouts sind ein Einladungs-Event. Das bedeutet in diesem Fall, dass zwar jeder willkommen ist, aber Personen bevorzugt werden, die den Geist der Veranstaltung teilen und den Veranstaltern oder deren Freunden bekannt sind. Der Grund dafür ist leicht zu verstehen, es wird vorwiegend ohne Schutzausrüstung gefochten, teils mit scharfen Waffen. Das möchte man selbstredend nicht mit jedem Unbekannten ausprobieren. Ein bestimmtes Grundvertrauen muss vorhanden sein. Unser Trainer für Einhandwehren, Jens Peter Kleinau, besucht zum zweiten mal die Veranstaltung, mit einem Abstand von einigen Jahren. Seine Eindrücke schildert er in den folgenden Zeilen.
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Zum Transport von Trainingsgeräten, Waffenrecht, Öffentlichkeit usw.Di, 09.06.2015

 Dieser Artikel richtet sich primär an historische Fechter, die für ihre Tätigkeit stumpfe Waffensimulatoren einsetzen. Ein erweiterter Artikel zur Handhabung scharfer Waffen ist angedacht, steht aber noch zurück.

Des öfteren kommt die Frage auf, wie es sich mit unseren Waffen Trainingsgeräten für das historische Fechten und deren Transport bzw. Training in der Öffentlichkeit verhält. Die häufigste Frage lautet „Was, wenn die Polizei mich kontrolliert?“.
Gelegentlich werden dann speziell von Einsteigern Weisheiten aus sogenannten Mittelalterforen beschworen, die sich um Waffen, Waffenrecht und Anekdoten von Beschlagnahmung drehen.
Manchmal wird dann auch schon im vorauseilenden Gehorsam eine „waffenrechtskonforme“ Transporthülle für das eigene Schwert Trainingsgerät gebaut (gleich vorweg: falsch ist das ja nicht.) oder andere Aufwände unternommen.

Wirft man einen Blick ins Netz und sucht in diversen Foren nach Rat, erhält man oftmals recht absurde Ratschläge, konstruiert aus einer wirren Mischung zwischen gesetzlichen Vorgaben, Ermessensspielraum der Polizei, Begriffsverwirrung, Anekdoten von jemand, der jemand kennt, dessen Kumpel mal… und ganz plattem Waffenfetisch.

Aus diesem Grund möchten wir das Thema hier mal möglichst sachlich und vor allem lösungsorientiert angehen.
Vorweg: Dies ist weder eine Rechtsberatung, noch eine Garantie irgend einer Art. Alles, was uns hier möglich ist, ist Werkzeuge anzubieten, damit ihr im Falle des Falles gute Argumente besitzt.
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Großes Poster zum Langen Schwert nach v. DanzigSo, 18.05.2014

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Wenn man sich als Lehrer für historisches Fechten über Jahre intensiv mit bestimmten Hauptquellen „seiner“ Kampfkunst beschäftigt, entwickelt man mit der Zeit eine Art Hassliebe zu bestimmten Schriften. Liebe deshalb, weil man sich zwar einerseits darüber freut, dem Wissen und Können der Meister auf diese Art sehr dicht auf der Spur zu sein… was zweifelsohne ein wunderbares Gefühl ist. Frust wiederum fühlt man immer dann, wenn man an den vielen kleinen scheinbaren Widersprüchen und -mal überraschenden, mal einfach nur verwirrenden- Querbezügen scheitert, die den pragmatischen Handschriften dieser Zeit zwangsweise innewohnen. Das Fechtbuch des Peter von Danzig ist ein Paradebeispiel der (damals schon historischen) Interpretation von Liechtenauers Fechtgedicht. Harte Vorgabe und Interpretation, Erklärung und Verneblung, Geheime Lehre und Geheimnisverrat kommen hier zusammen.
Dieses Spannungsfeld aus Ordnung und Chaos hat mich zu einem kleinen, Wimmelbild-artigen Merkposter für meine Schüler inspiriert: Alle 5 Haupt- und 12 Nebenstücke zum Bloßfechten mit dem Langen Schwert auf einem Blatt!

Kannst DU sie alle nachfechten, erklären und, wenn du ein Meister bist, im freien Kampf einsetzen? 😉

Dieses Poster erhebt keinen Anspruch auf semantische (oder gar historische) Korrektheit, sondern ist ein reines Spaßprojekt! Da viele der „Unterstücke“ v. Danzigs unbetitelt sind und lediglich aufgezählt werden („Ein anders“), habe ich als Benennung die Arbeitsbegriffe gewählt, die wir im wöchentlichen Training verwenden. Da die Bezeichnungen sprechend sind und ich mich strikt an die Reihenfolge in der Quelle gehalten habe, wird der sachkundige Fechter sie erkennen. Die gründen Bindfäden markieren ein paar der wichtigsten Querbezüge innerhalb der Fechtstücke. Viel Spaß beim Stöbern!

Die folgende Download-Version ist ungefähr 8 MB groß und lässt sich wahlweise im Browser zoomen oder als DinA3 mit 300 DPI ausdrucken.

 

Großes "Von Danzig"- Poster! (2176 Downloads)

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Original der Woche 8 / Original of the week 8Do, 27.03.2014

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Diese Woche gibt es wieder eine Veröffentlichung für unsere Messerfreunde! Dieses gefährlich aussehende Messer von ca 1530 hat uns aufgrund seiner Eigenschaften besonders viel Freude bereitet. Es handelt sich um eine „schnelle“ Waffe, leicht und gut ausgewogen. Der Griff ist typisch „Langes Messer“, also gerade, mit einer Knaufkappe und durch Rollnieten zusammengehalten.
Die Form des Kreuzes ist bereits „typisch Renaissance“ und gegen die Querachse hin S-förmig gebogen. Imposant auch die starke Krümmung der spitzen, schlanken Klinge, die aus diesem Messer bereits einen frühen Säbel macht. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, daß das Gehilz gar keinen Wehrnagel hat, und hier möchte ich Eure Aufmerksamkeit auf eine Besonderheit lenken: Den Rest des Eintrags lesen »

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