
Das Zornfest – 10 Jahre Fechtkunst im Rhein-Main-Gebiet!Do., 19.05.2011
Liebe Freunde von Zornhau,
inoffiziell gibt es uns bereits seit fast 15 Jahren, doch erst im Jahre 2001 entschlossen sich einige unerschrockene Geister, den beschwerlichen Gang ins Vereinsregister anzutreten. Aus einer anarchistischen Trainingsgruppe, die gerne mit gefährlichen Metallgegenständen Schabernack triebt, wurde die Institution Zornhau – historische Fechtkunst e.V., ein Urgestein der deutschen historischen Fechtszene. 10 Jahre lang alte Kampfkunst, unkommerziell und doch erfolgreich betrieben, mitten in der hektischen Geld-Welt des Rhein-Maingebiets. um die 70 Mitglieder, 2 Hallen und 12 Trainingsstunden pro Woche, viele, viele Vorführungen, Exkursionen, Lehrgänge und Seminare! Und (..ahäm, prozentual gesehen) sehr wenig Schaden an Leib und Leben. 🙂
DAS, liebe Freunde, muss gefeiert werden.
Das Zornhau-Seminar 2011Di., 17.05.2011

Aufgrund ständiger Nachfrage haben wir beschlossen, doch mal wieder ein großes Wochenend-Event auch für Nicht-Vereinsmitglieder anzubieten. Das Zornhau-Seminar 2011 richtet sich an alle, die sich für das historische Fechten interessieren: Historische Fechter, die ihr Wissen vertiefen möchten, Kampfkünstler, die über den Tellerrand blicken wollen und natürlich Mittelalter-Fans, die das Halbwissen der Markt-Events überwinden wollen. An zwei Tagen bieten wir Euch in einer geräumigen Fechthalle fünf spannende und anstrengende Kurse. Kurse, die zusammen genommen einen spannenden Einblick in das historische Fechten ermöglichen und Euch auch einen Überblick über die Interpretationen und das Training des Zornhau e.V. bieten. Sie sind für (lernwillige und sportlich einigermaßen auf der Höhe befindliche) Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Es wird für jeden etwas dabei sein.
VereinsdokumenteDo., 12.05.2011
Vermessungsprojekt DinkelsbühlMi., 11.05.2011

Dieser Artikel ist in seiner Urform zwar bereits mehrere Jahre alt, erfreut sich jedoch aufgrund seiner Datensammlung in der historischen Fechterszene ungebrochener Beliebtheit. Die „ZEF“-Schwerter sind inzwischen weithin berühmt und Vorlagen diverser Repliken geworden. Daher haben wir beschlossen, ihn in stark verkürzter Form – natürlich bei voller Beibehaltung der großen Waffenfotos und Datenblätter – auch auf der neuen Website zu zeigen. Normalerweise hat man es als Praktiker der Fechtkunst mit einem durchschnittlichen Einkommen bei mittelalterlichen Waffen bekanntermaßen mit modernen Schwert-Produkten zu tun. Diese erfüllen selbstredend, je nach der Akkuratesse ihres jeweiligen Produzenten, ihren Zweck. Doch hat man immer die bange Frage im Hinterkopf, um wie viel denn die Waffe nun vom Original abweicht. Hier muss man sich auf das Wort des Schmiedes verlassen, der jedoch – vor allem im unteren Preissegment – oft nur auf Sekundärquellen oder gar schlichtes Augenmaß und Mutmaßungen zurückgreift. Will man wirklich mehr über die Blankwaffen des Mittelalters und der Renaissance erfahren, kommt man an der Begutachtung historischer Originale nicht vorbei.







